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Sehenswertes und Interessantes in Dresden

Die Landeshauptstadt Sachsen ist eine wahre Hochburg an Kultur und Kunst und daher stehen den Besuchern und auch den Einheimischen zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung zur Verfügung. Neben den bekannten und großen Einrichtungen gibt es auch noch viele kleine Geheimtipps, die meistens nur eingefleischten Dresdern bekannt sind und die nur schwer an die Außenwelt vordringen.

Außer den Sehenswürdigkeiten gibt es auch an frischer Luft einiges zu sehen. Eindrucksvolle Stadtrundfahrten im roten Doppeldeckerbus zu den schönsten Flecken Dresdens oder die Stadtführung zu Fuß sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, wenn man in der Landeshauptstadt zu Gast ist.

Ebenso laden zahlreiche großflächige Einkaufsmeilen zu ausgiebigen Shoppingtouren ein. Gemütliche Sitzmöglichkeiten und kleine Cafés stehen zur Entspannung zwischendurch zur Verführung und auch zahlreiche Grünanlagen und hübsch angelegte Parks bringen natürliches Flair zwischen die barocken Altstadtbauten.

Auch am Abend wird es nicht langweilig. Wer nach einer eindrucksvollen Erkundungstour quer durch Dresden noch Lust und Laune hat, kann sich in das Dresdner Nachtleben stürzen, das für jeden das richtige zu bieten hat. Gemütliche Bars mit leckeren Drinks und entspannter Musik, aufregende Tanzbars oder Großraumdiscos, die Musik für alle Generationen spielen, den Vorstellungen sind keine Grenzen gesetzt.

Besondere Highlights, die in regelmäßigen Abständen stattfinden, locken zudem die Massen in die schöne Stadt Dresden. Unter anderem das Elbhangfest, die Veranstaltung "Bunte Republik Neustadt", das Dresdner Stadtfest und natürlich der Dresdner Strizelmarkt. Aufregende Programmhöhepunkte und abwechslungsreiche Veranstaltungen sorgen bei den jeweiligen Festen für ordentlich Stimmung und lassen keine Langeweile aufkommen.
 

Sehenswürdigkeiten

SemperOper Dresden


Die Dresdner Semperoper ist eines der wichtigsten Kultur- und Architekturdenkmäler Europas, doch damit noch nicht genug. Sie ist heute vor allem Spielstätte und Schauplatz für wichtige kulturelle Veranstaltungen und bieten einen entsprechenden Rahmen für Oper, Ballett, Staatskapelle und Junge Szene. Außerdem hat sich die Semperoper zu einem der wichtigsten Merkmale der Stadt entwickelt und zählt weltweit als Inbegriff der Opernkunst.

Zur Zeit laufen unter anderem die Oper "Die Zauberföte" und "Die Fledermaus". Im Bereich Ballett kann man sich von einer Neuinszenierung des Klassikers "Tristan und Isolde" verzaubern lassen. Ebenso werden Führungen durch die beeindruckenden Räumlichkeiten der Semperoper angeboten, an der alle Interessierten teilnehmen können. Während der Führung erfährt man allerhand Intersanntes und Wissenswertes über die Geschichte und Entwicklung der Semperoper und auch einiges Überraschendes ist zu hören.
 

Frauenkirche


Das wohl bekannteste Wahrezeichen Dresdens ist die Frauenkirche, die mit ihrer langen Geschichte eng mit der Stadt Dresden verbunden ist und sowohl Glanzzeiten als auch Zeiten der Zerstörung miterlebt hat und widerspiegelt. Weltweit ist die schöne barocke Kirche durch die Zerstörung und den Wiederaufbau zu einem Zeichen von Tolaranz und Frieden geworden. Die Stadtsilhouette Dresden wird bestimmt von der glockenförmigen Kuppel der Frauenkirche und zählt gleichsam als architektonische Herausforderung.

Zu den Öffnungszeiten stehen ehrenamtliche Führer für die zahlreichen Besucher für alle erdenklichen Fragen zur Verfügung. Ebenso besteht die Möglichkeit, sich Audioguides gegen eine kleine Gebühr auszuleihen und so die Kirche mit einem persönlichen Führer im Ohr zu erleben. Der Unterbau der Kirche dient als Ort der Stille und Ruhe und ist dem Gebet und der persönlichen Andacht vorbehalten. Während der Führungen kann man Interessantes über die Orgel, die Geschichte sowie die Architektur und die religiöse Bedeutung des Sakralbaus erfahren.

Als eine Stätte für Begegnung und Ausstausch hat sich die Dresdner Frauenkirche einen bedeutenden Namen gemacht und jährlich werden spektakuläre Besucherzahlen verzeichnet. Zahlreiche Veranstaltungen wie Gottesdienste, Konzerte und Literaturabende unterstreichen die wichtige Bedeutung der Frauenkirche als Botschafterin für Frieden, Toleranz und Gleichberechtingung. Weiterhin tragen wichtige Vertreter des öffentlichen Lebens und Wissenschaftler zur Verbreitung und Festigung der Botschaft bei und diksutieren spannende Friedensfragen.

Kuppelaufstieg in der FrauenkircheFrauenkirche Dresden

März bis Oktober
Mo-Sa 10-18 Uhr
So 12.30-18 Uhr
November bis Februar
Mo-Sa 10-16 Uhr
So 12.30-16 Uhr

 

Dresdner Zwinger

Der Zwinger in Dresden gilt als bedeuntendstes Bauwerk des Späbarock und zählt mit seinem Kronentor zu den Wahrzeichen Dresdens. Als Besucher erhält man hier Einblick in die kurfürstlichen Geschmäcker und kann die Prachtentfaltung August des Starken nachempfinden. Heute sind im Zwinger die Porzellansammlung und die Galerie Alte Meister zu sehen sowie andere interessante Museen und Ausstellungen. Zu dem lädt der schön gestaltete Innenhof mit Springbrunnen, Grünflächen und Galerien zu ausgiebigen Spaziergängen und zum Entspannen und Verweilen ein.
 

Kathedrale


Die Kathedrale zählt als größter Kirchbau Sachsens und ist der jüngste Barockbau in Dresden. In einer Höhe von dreieinhalb Metern zieren eindrucksvolle Steinfiguren in Form von Heiligen, Kirchenfürsten und Aposteln die Ballustraden und Nischen der Hofkirche. Einst von einem italienischen Architekten errichtet, erinnert heute das gegenüberliegende Restaurant "Italienisches Dörfchen" an die Bauleute aus Italien. In der Kathedrale selbst werden wertvolle Schätze beherbergt. Darunter unter anderem die Rokokokanzel Permosers, eine Silbermannorgel und das Altargemälde von Mengs.

ÖffnungszeitenKathedrale Dresden

Montag & Dienstag: 9 bis 18 Uhr
Mittwoch & Donnerstag: 9 bis 17 Uhr
Freitag: 13 bis 17 Uhr
Samstag: 10 bis 17 Uhr
Sonntag: 12 bis 16 Uhr
Mittwoch und Samstag: 11.30 bis 12 Uhr Orgelmusik

 

Neue Synagoge


Die neue Synagoge ist am östlichen Rand der Dresdner Altstadt in Elbnähe zu finden. Errichtet wurde die Synagoge auf dem Platz der berühmten alten Synagoge, die nach einem Entwurf von Gottfried Semper zwischen 1938 und 1940 gebaut wurde. 2001 wurde der Neubau eingeweiht und ist seit diesem Zeitpunkt für Besucher im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Erleben kann man die Synagoge unter architektonischem, kulturhistorischem und religiösen Blickpunkt. Man erhält Einblick darüber, wie es zur Entscheidung für den neuen Gebäudekomplex und dessen Gestaltung kam und welche Funktion das Gebäude als Komplex aus Synagoge und Gemeindezentrum hat.

 

Japanisches Palais


Die oben aufgeführten Sehenswürdigkeiten sind alle in der Dresdner Altstadt zu finden. Das Japanische Palais hingegen steht in der Dresdner Neustadt, die neben einer umfangreichen Party- und Barszene auch einiges an Kultur zu bieten hat.

Ursprünglich war das Palais als holländisches Palais bekannt, bekam aber nach der Erneuerung der Dachkonstruktion, die an die japanische Bauweise angelehnt war, seinen heutigen Namen. Heute sind in dem Gebäude drei Museen zu finden: das Landesmuseum für Vorgeschichte, die Staatlichen Ethnografischen Sammlungen Sachsens und die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden. In den sehr unterschiedlichen Museen wird ein vielfältiges Ausstellungsprogramm geboten und in den vergangenen Jahren wurde die Kooperation intensiviert.

Öffnungszeiten:

Montag geschlossen
Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr

 

Dreikönigskirche


Das historische Zentrum der Inneren Neustadt wird weithin von dem hohen Turm der Dreikönigskirche markiert. Stolze 87,5 Meter ist der Turm hoch und bereits seit dem 15. Jahrhundert befindet sich die Kirche an ein und derselben Stelle. Nach vielen Zerstörungen wurde das Gebäude immer wieder aufgebaut und bereits zwischen 1732 und 1739 entstand der Kirchenbau, sowie er heute vorzufinden ist. In den Jahren vor der Jahrtausendwende diente das Kirchengebäude als vorübergehende Sitzungsstätte des Sächsischen Landtages und in dieser Zeit wurde auch das "Totentanzrelief" von Christoph Walther I unter der Orgelempore angebracht. Das Relief zählt zu den bedeutendsten plastischen Renaissance-Denkmälern in Dresden.

Öffnungszeiten

März bis Oktober
Di 11.30-16 Uhr
Mi-Sa 11-17 Uhr
So 11.30-17 Uhr
November bis Februar
Mi 12-16 Uhr
Do, Fr 10-16 Uhr
So 11.30-16.30 Uhr 

 

Kunsthandwerkspassagen


Die Dresdner Neustadt ist bekannt für Schrilles und Ausgefallenes. Auf engstem Raum findet man hier erlesenes Kunsthandwerk gefertigt aus erster Hand. Nirgendwo sonst in Dresden ist die Kunsthandwerksszene so konzentriert wie in der Neustadt und neben den verträumten kleinen Lädchen finden sich außerdem noch verschiedene Lokale, die den Einkauf zu einem Erlebnis aus filigraner Handwerkskunst und Entspannung werden lassen.

Sucht man ein ausgefallenes Geschenk oder eine nette Überraschung wird man in den Kunsthandwerkspassagen mit Sicherheit fündig werden. Zudem werden vor den Augen der Besucher zahlreiche einzigartige Produkte gefertigt sowie regionale und exotische Accessoires. Zentral an der Hauptstraße gelegen befindet sich die Einkaufsmeile mit den vielfältigen Läden und ihren gemütlichen Lokalen und lockt jeden Tag aufs Neue zahlreiche Dresdner und Besucher an.

 

Kunsthofpassage


Die Verbindung zwischen Alaunstraße und Görlitzer Straße bilden kreativ, bunt und kontrastreich die Kunsthofpassagen. Die Besucher erwarten fünf unterschiedlich gestaltete Innenhöfe, die sich mit verschiedenen Themen befassen sowie dazu passende Cafés und Restaurants. Wie die Kunsthofpassagen entstanden sind, weiß man nicht mehr genau. Ob es eine Herausforderung war, die heruntergekommenen Innenhöfe mit neuem Glanz zu erfüllen oder die Bereiche Leben, Wohnen und Arbeiten miteinander zu verbinden, das Ergebnis kann sich in jedem Fall sehen lassen. Viel zu entdecken gibt es in der Kunsthofpassage für die Besucher und die thematisch unterschiedlich gestalteten Innenhöfe warten mit immer neuen Überraschungen auf. Ebenso gilt es als Herausforderung, die zahlreichen Fassadengestaltungen zu entschlüsseln. Man darf gespannt sein, was es alles zu entdecken gibt und darf sich auf einige Überraschungen gefasst machen. Beispielsweise erklingt im Hof der Elemente nur bei Regen Musik und im Hof der Metamorphosen können spannende Veränderung beobachtet werden.

 

Militärhistorisches Museum


Die beeindruckende Architektur, in welchem sich das Museum nach umfangreichen Bauarbeiten präsentiert, spricht schon für sich. Aber auch im Innenraum gibt es viel zu entdecken. Eine völlig neu konzipierte Ausstellung über 800 Jahre deutscher Militärgeschichte wird dem Besucher geboten. Ein deutlicher Vergleich ist sowohl in der Außengestaltung als auch im Innenaufbau des Museum erkennbar. Die ausgefallene Architektur setzt neue Maßstäbe für Innovation und auch das Museumskonzept wurde grundlegend überarbeitet. Anstatt der üblichen Darstellung der Militärgeschichte liegt der Fokus in der neuen Ausstellung auf den Ursachen und Auswirkungen von Krieg und Gewalt. Bei der Betrachtung steht dabei der Mensch im Mittelpunkt, mit all seinen Ängsten, Leidenschaften, Hoffnungen und auch seiner Aggressionsbereitschaft sowie noch zahlreichen weiteren Faktoren. Die Thematik Krieg lässt sich demnach nur verstehen, wenn man dabei auch auf die Natur des Menschen eingeht und diese berücksichtigt. Das Militärhistorische Museum ist Dresdens größtes Museum und erstreckt sich über eine Innen- und Außenfläche von rund 20.000 Quadratmetern. Der Bestand, der im Museum zu finden ist, umfasst 1.2 Millionen Objekte. Durch das neue Museumskonzept und die erlebnisorientierte Präsentation der Ausstellung wird das Museum zu einem interessante Ort für die ganze Familie.

 

Großer Garten


Der größte und schönste Park der Stadt befindet sich südöstlich des Stadtzentrums und hat zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten. Heute gilt der Große Garten als beliebtester Erholungsort in der Landeshauptstadt und ist für Dresdner wie auch für Besucher der Stadt gleichermaßen ein beliebtes Ausflugsziel. Zu entdecken gibt es unter anderem die Freilichtbühne, das Parktheater und der Gondelteich. Ebenso zählt das eindrucksvolle Palaisgebäude zu den Highlights im Park und auch die Parkeisenbahn lädt zu einer spannenden Rundfahrt ein. Tradition ist es, dass bei der kilometerlangen Rundfahrt durch die Parkanlage neben erwachsenem Zugpersonal auch Kinder als Aufsicht, Zugbegleiter oder Fahrdienstleitern zum Einsatz kommen. Abgerundet wird die entspannende Atmosphäre im Großen Garten durch gemütliche Biergärten und Restaurants. Außerdem sind in die knapp zwei Quadratkilometer große Parkanlage der Zoo und der botanische Garten integriert.

 

Panometer


Bekannt schon aus Leipzig hat sich mittlerweile auch in Dresden das Werk von Yadegar Asisi verbreitet. Die eindrucksvollen 360°-Panoramen zeigen Dresden zur Glanzzeit des Barock. Betont wird dabei das Leben am sächsischen Hof sowie der Alltag der Bürger. Dargestellt werden zudem auch historische Persönlichkeiten wie Johann Sebastian Bach oder der Erfinder des Porzellans Böttger. Auch die Ankunft der Sixtinischen Madonna ist zu sehen. Neben den bedeutenden Persönlichkeiten ist auch der Alltag von Arbeitern und Waschfrauen, Sänftenträgern und Komödianten ist zu erkennen, so dass der Kunstraum der Epoche Barock zwischen den Jahren 1695 bis 1760 zu einer künstlerischen Momentaufnahme wird, in der der Besucher allerhand entdecken kann. Besonders eindrucksvoll präsentiert sich auch die Nachtdarstellung mit zahlreichen Glanzlichtern. Zu finden ist die 15 Meter hohe Besucherplattform, von welcher aus man die architektonische Pracht und das bunte Treiben in den Straßen Dresdens verfolgen kann, in der Gasanstaltstraße 8b.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 10-17 Uhr
Samstag & Sonntag: 10-18 Uhr

Alle Angaben ohne Gewähr!